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Detlev Fleischhammel


Recycling-Station

Vorhin habe ich - hoffentlich zum letzten Mal in diesem Jahr - wieder Gartenabfälle zur Recyclingstation in unserem Stadtteil gebracht. Was habe ich da in dieser Saison schon alles abgeladen!

Ist doch praktisch, dachte ich, als ich mich auf der Rückfahrt durch den Feierabendverkehr quälte. Da kann man alles abladen, was man nicht mehr braucht, und wenn es nicht gerade Bauschutt oder Restmüll ist, sogar kostenlos. Naja, wirklich kostenlos ist es nicht, denn finanziert wird das über die Müllgebühren.

Manchmal sammelt sich allerhand an, bis ich mich aufraffe, alles ins Auto zu laden und wegzubringen. Aber dann bin ich hinterher immer froh, den "Mist" losgeworden zu sein.

A propos "Mist": Was ist eigentlich mit dem "Mist" im übertragenen Sinn, den wir immer wieder bauen? Wo werden wir den los? Ich meine die Schuld, die wir täglich auf uns laden, indem wir Gottes gute Gebote übertreten und Ihm und anderen Menschen Unrecht tun. Dazu gehört nicht nur das Falsche, was wir tun, sondern auch das Richtige und Notwendige, was wir unterlassen.

Die Menschen haben da so ihre Strategien entwickelt. Man kann versuchen, seine Fehler anderen in die Schuhe zu schieben. Aber das geht nur, wenn man Chef ist. Und aus der Welt geschafft sind sie damit ja auch nicht. Man kann sie unter den Teppich kehren, sprich: zu verbergen versuchen. Aber irgendwann bilden sich da Hügel, über die man immer häufiger stolpert, und dann fallen sie doch auf. Man kann sie auch schön anstreichen, damit sie nicht so häßlich aussehen, sprich: sie verharmlosen. Aber damit macht man auf die Dauer höchstens sich selbst etwas vor.

Die Bibel nennt das "Sünde": das, was uns von Gott trennt und vor Ihm schuldig macht. Und sie sagt auch, daß der heilige Gott, der die Sünde haßt, uns dafür bestrafen muß. Sie sagt aber auch, daß Gott die Liebe in Person ist und uns das deshalb ersparen möchte. Und daß Er einen Ausweg gefunden hat, um beiden Ansprüchen gerecht zu werden: Seiner Heiligkeit und Seiner Liebe.

Dieser Ausweg bzw. die Lösung dieses Problems heißt Jesus Christus. Um uns die Hölle zu ersparen, hat Gott Seinen Sohn an unserer Stelle durch die Hölle gehen lassen. Er hat dafür gesorgt, daß Jesus, obwohl Er der einzige Mensch war, der nie gesündigt hat, als Schwerverbrecher am Kreuz hingerichtet wurde. Und dann hat Gott die Last der Schuld der gesamten Menschheit aller Zeiten und an allen Orten auf Ihn gelegt. Und dann ist Sein Sohn unter unsagbaren körperlichen und vor allem psychischen Qualen gestorben. Aber drei Tage später wieder auferstanden.

Für uns bedeutet das, daß Gott uns nun nicht mehr bestrafen muß. Die Strafe ist bezahlt. Aber das müssen wir für uns persönlich in Anspruch nehmen. Wir müssen den Müll unserer Schuld im übertragenen Sinn bei Jesus abladen, indem wir Ihn bitten, sie uns zu vergeben. Und dann ist sie entsorgt! Ja, wirklich!

Ich werde nie vergessen, daß ich das kaum glauben konnte, als ich es zum ersten Mal begriff. Aber dann tat ich es - und wußte sofort: Ja, das stimmt! Ich erfuhr eine unbeschreibliche Befreiung. Seitdem weiß ich, daß Gott mich angenommen hat und mir ewiges Leben geschenkt hat.

Und ich kann jeden Tag wieder neu meine Schuld bei Ihm abladen. Mich kostet das nichts. Aber Er hat einen unvorstellbar hohen Preis dafür bezahlt. Aus Liebe.

"Denn so sehr hat Gott die Welt (alle Menschen) geliebt, daß Er Seinen einzigen Sohn hergegeben hat, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat" (Johannesevangelium 3, 16).

 

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